ÉLEVAGE
D’IVOIRE

Berberpferde – Pferdezucht – Horsebreeding

 nordafrikanische Berber – Edelblüter  – Geneten


Zucht und Deckstation | Züchtergemeinschaft | Beratung und Hengst-Aufzucht | Import und Verkauf von Berberpferden

ivoire [iv.waʁ] – Elfenbein, auch weißes Gold genannt

Erhalt und Zucht von Pferden im ursprünglichen Typ Al-Andalus und des Maghrebs.

definierte Zuchtziele

Wir schätzen Pferde mit viel Fundament, trockener Muskulatur und stimmigem Typ. Dabei setzen wir bei der Wahl geeigneter Zuchttiere auf unsere Beobachtungen der Nachzucht, (Voll)geschwister und Tendenzen innerhalb der erweiterten Familie der Elterntiere. Wir schrecken auch vor höheren Inzuchtkoeffizienten nicht zurück, wenn es der Qualität der Pferde dienlich ist. Die gesamte Familie einer, von uns gewählten Anpaarung wird sorgfältig und lange analysiert – insbesondere der Stutenstamm, aber auch  die Hengste müssen überzeugen – durch Korrektheit, Typ und Charakter.

Hoffen wir, dass diese Werte langfristig mit entsprechender Nachzucht im Zuchtbuch der Berberpferde und allgemein unter den anspruchsvollen Reitern wieder Begeisterung und Anerkennung findet. Im Bezug auf Gesundheit, Charakter und Reitpferdeeigenschaften sollte der Berber eine gefragte Stellung in der modernen Pferdewelt einnehmen können. Tendenziell liegt er zwar mittlerweile im Stockmaß unter den anderen iberisch- und anglo-geprägten Rassen, kann aber mit mehr Substanz und Widerstandsfähigkeit, Verbesserung der Oberlinie und solidem Interieur wie Exterieur ganz sicher überzeugen.

bewährte Abstammungen

Wir sind stolz, dass nach langer Zeit wieder Pferde mit niedrigem AV-Anteil und exzellenter Abstammung dem Zuchtbuch für Berberpferde zugeführt werden – einzigartig weltweit in der raren Creme-Farbe. Es ist vielen Züchtern und Berberbegeisterten der Vergangenheit zu verdanken, dass nun die Linien von Cheik – Lancelot – Hadji sowie Nagui, Rachik und BORAK vereint sind.

Als Beispiel für unser züchterisches Vorgehen sei der kostbare Stamm der SAHLIA (TUN) erwähnt. Mit dem Tod des wundervollen Hengstes KOCHISE war dieser Mutterstamm fast verloren im Berber. Jedoch: nun finden sich Pferde aus 4 Generationen in unserem Bestand … darin involviert sind 3 verschiedene Zuchten.
Absteigend mit der Generationsfolge reduziert sich der effektive Araberanteil durch excellente Berberväter: 43,75% – 21,88% – 17.42% – 8,71% … insgesamt zeigt sich in diesem Pferdebestand der reichhaltige, ENDLICH abgesicherte Stamm der SAHLIA (TUN) im Zuchtbuch der Berberpferde. Alle 3 Mutterväter dieses Stutenstammes bei uns sind leider bereits verstorben: Cheik – Lancelot – Hadji.

authentische Typen

Die Typvielfalt des Berberpferdes und der eng verwandten Rassen ergibt sich aus vielen Parametern, die über mehrere Generationen auf einen lokalen Pferdebestand einwirken. Neben der (für jede Rasse) üblichen Inzucht, sind es Faktoren wie: die Beschaffenheit des Bodens, der Selektion und funktionalen Ansprüche, sowie allgemein alle Umwelt- und Aufzuchtbedingungen.

Unser Anliegen ist die optimale Nutzung züchterischer Möglichkeiten im Zuchtbuch für Berberpferde und parallel auch in anderen selektiven Zuchtbüchern, z.B. dem Creme-Horse: Bewahrung von Typ und Eigenschaften aus Berber und teils auch ursprünglichem Iberer.

Wir setzen bei der Auswahl unserer Zuchtpferden auf lückenlose, belegbare maghrebische Herkunft. Der Fremdbluteinfluss, der potentiell durch jedes Pferd mit Neu-Eintragung (Inscription Titre Initial) in das Zuchtbuch eingebracht werden kann, wird durch authentische Haltung und Zucht im Maghreb wesentlich reduziert. Maximal 2 Generationen tolerieren wir aus europäischer Herkunft, spätestens in der 3. Generation setzen wir wieder auf Blutzufuhr aus den Herkunftsländern. Wir sichern damit den Erhalt unserer raren tunesischen Mutterstämme mit Pferden aus dem Gestüt Souinia in Ost-Algerien sowie dem Haras Al Andalous nahe Casablanca ab. Die Importpferde und auch unsere eigene Nachzucht bestätigen diese Herangehensweise. Sie repräsentieren die aussergewöhnliche Qualität Ihrer Abstammung – Bewegung, Charakter und Typ sind überdurchschnittlich – für diesen Aufwand scheuen wir auch die finanziellen Risiken und den nötigen Zeitaufwand nicht. Unsere Nachzucht ist dadurch teils hochpreisiger im europäischen Durchschnitt, wir wollen uns aber nicht mit weniger Selektion zufrieden geben. Wir schauen mit Sorge auf die zurückgehende Zahl an Züchtern, deren mittlerweile in der Zucht raren Anspruch, von überaus gesunden Linien sowie den Erhalt und den Wert des athletischen, mittelgroßen und mit abgedrehten Formen versehenen Typus von Berberpferd, der in seiner eher lebhaften Wesensart mit dem alten Typ Kriegspferd (Iberiens) – dem vorläufer des Lusitano – oder angelsächsisch – dem Trakehner – vergleichbar ist.

Qualität und Schönheit

Unser „Gründerhengst“ Borak hat in unserer ersten Zuchtgeneration qualitativ, als auch farblich alle Wünsche übertroffen und es hat sich mehr als gelohnt, diesen alten Hengst noch einmal zu „mobilisieren“. Es bleibt zu hoffen, dass auch in Zukunft Züchter wieder mehr ihrem Geschmack und ihrer Intuition folgen – und weniger der „Mode“ oder dem Namen des Hengsthalters.
BORAK, TARIK , Hadji, Laftas … und viele Andere zeigen mit ihrer Nachzucht, dass es noch etliche verborgene Schätze zu heben gibt im Berber. Und altersbedingt bleibt einigen Pferden nicht mehr viel Zeit …

Gleiches gilt für die wenigen verbliebenen reingezogenen Berber in Algerien und Marokko, deren Abstammungen teils über ein Jahrhundert zurückreichen und die somit konsolidierte Abstammungen und Typsicherheit, sowie den vielgelobten Charakter in den – meist durch Kreuzungszucht geprägten – Bestand an Berbern in der EU einbringen.

Wir wählen daher auch bei den Zuchten in den Ursprungsländern die erhaltenswerten Linien für den Export – neben den Grundlagen im Bezug aus Wesensfestigkeit, Korrektheit auch im Hinblick auf die Bereitstellung von benötigten genetischen Eigenschaften für Züchter und spezialisierte Reiter.

Die Pferde, welche wir als Zuchtgrundlage anderen Züchtern zu verdanken haben, stehen für die Spitze der Bemühungen, auch den Wert des Araber-Berbers für das Berberpferd zu schützen und diese beiden Sektionen – wie ursprünglich überall im Maghreb – auch in Europa einander offen zu halten. Wir unterstützen diese ausdauernde und andauernde Diskussion um die Handhabung der Zuchtbuchordnung und stehen kritisch gegenüber der Einkreuzung asiler Araber. Gute Nachzucht und beratende Unterstützung für entsprechende Berberpferde und dessen Erhalt ist das lebendigste und wirkungsvollste Argument für diese Zuchtzielsetzung und Selektion.

Charakter

… weil ein Pferd nur so gut ist, wie es sein möchte.

Selektion

… weil Zucht bedeutet, in Generationen zu denken.

Härte

… weil verlässliche Gesundheit keine Glücksfrage ist.

Aufstellung Deckhengste – Stallions – Etalons

Okaimeden (MAR)

Okaimeden (MAR)

Berber 50 %OX ITI | Original Import | aktiver Deckhengst

Okaimeden *2003 | agreed in Maroc - imported from service of National Stud.
Available for breeders
AB 50%OX ITI.
Export/Propr. (-2024) : Haras Al Andalous
Import/Propr.: Elevage D’Ivoire

Zu Viel gute Erinnerungen an Borak und viele andere geliebte Zuchtpferde ließ den Funken überspringen ... TROTZ der Farbe 😃 !
Etliche Lenze hat er schon gesehen im Maghreb! Über 170 Nachkommen haben letztlich den Ausschlag gegeben, dass wir - mit der Unterstützung und auch der finanziellen Beteiligung von "echten Berberfreunden" - diesen Import gewagt haben!
Wir danken Haras Al Andalous in Marokko für diesen Diamanten.
Ausserdem wäre das alles nicht möglich gewesen, ohne die Beteiligung und Unterstützung der SOREC und der Association Marocaine du Cheval Barbe et Arabe-Barbe, sowie der guten Arbeit in den Nationalgestüten.

Okaimeden steht ab 2025 einen Teil der Decksaison ausgewählten Stuten zur Bedeckung zur Verfügung. Als Hengst im Vorbuch, wird OKAIMEDEN vorzugsweise mit durchgezüchteten Stuten angepaart. Anfragen und Deckbedingungen erfragen Sie bitte per Mail oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage.

  • Berber, VOrbuch, Sektion Araber-Berber 50% OX

    157 cm

    Rappe (Winterrappe)

    *2003

  • aktiver Deckhengst

    für durchgezüchtete Berber Stuten

    für Araber(-Berber) Stuten maghrebischer Abstammung

  • Anerkennung

    gekört in Marokko

    zugelassen im Rheinischen Pferdestammbuch

  • Deckoptionen

    Natursprung auf der Deckstation Langerwehe

  • Gesundheit

    gute Fertilität

    hohe Resistenz

    kein Schimmel

  • Nachzucht

    seit 2009 über 170 Nachkommen im Marokkanischen Stutbuch

    gekörte Söhne

    typvolle, gut proportionierte Nachzucht

    Typprägung auch auf AB- und CSM Stuten

    Einsatz für Show-, Zucht-, Sport- und Fantasia-Pferdezucht

  • Berber, Sektion Araber-Berber 50.015% OX

    155 cm

    dunkelbraun ohne Abzeichen

    *2017

  • aktiver Deckhengst

    für durchgezüchtete Berber Stuten

    für Creme Horse Stuten

    für Araber-Stuten maghrebischer Abstammung

  • Anerkennung

    gekört im Rheinischen Pferdestammbuch

    zugelassen für Belgium Royal Palomino

  • Deckoptionen

    Natursprung auf der Deckstation Langerwehe

  • Gesundheit

    gute Fertilität

    kein Ekzemer

    kein Schimmel

  • Nachzucht

    2024 die erste Nachzucht, durchweg Verbesserung des Fundaments und der Halsung

Kaffaf (MAR)

Kaffaf (MAR)

Berber 50.01% OX | Original Import | aktiver Deckhengst

Kaffaf *2017 | agreed - imported from Maroc Atlas.
Available for breeders or show-riders.
AB 50.015 - bai - from MIRATE x out of Madiha.
Export/Propr. (-2022) : Haras Al Andalous
Import/Propr.: Elevage D’Ivoire
Züchter: MR EL GHAZOUI MUSTAPHA - Maroc

Ein Marokkanischer Hengst aus dem Atlas - bisher Fantasia-Pferd - möglicherweise ein interessanter Impuls für den Typ der, in der EU mittlerweile wenig vertretenen Stuten-Linien aus Marokko.
KAFFAF soll auch den Wert marokkanischer Pferde unterstreichen - da wir alle Ursprungsländer gleichberechtigt sehen in der Zucht authentischer Berberpferde.
Die Bemühungen zum Erhalt der Rasse können dauerhaft einzig in den Ursprungsländern erfolgreich umgesetzt werden - entgegen derzeitiger politischer Tendenzen sehen wir den Raum des Maghreb - Tunesien , Algerien, Marokko - als eine Einheit für die Bedeutung der Pferdezucht.
Weiterhin möchten wir uns bei unseren Partnern und Freunden bedanken, welche den Import ermöglicht haben.
Insbesondere auch die Unterstützung aus und in Marokko - danke an dieser Stelle vor allem der SOREC (Société Royale d’Encouragement du Cheval) - und den vielen engagierten Einzelpersonen im Hintergrund:
dem Direktor für Export und dem Dpt d’Amélioration Génétique et de la Réglementation des Haras Nationaux, dem Präsidenten der Association Marocaine du Cheval Barbe et Arabe-Barbe , dem Vorbesitzer und auch dem Züchter von KAFFAF, dem Exporteur und schlussendlich dem Transporteur für ihre pferdefreundliche und faire Arbeit !!

Kaffaf steht ab 2023 einen Teil der Decksaison ausgewählten Stuten zur Bedeckung zur Verfügung. Als Hengst im Anhang, wird KAFFAF vorzugsweise mit durchgezüchteten Stuten angepaart. Anfragen und Deckbedingungen erfragen Sie bitte per Mail oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage.

Rebeh al Mansour

Rebeh al Mansour

reinrassiges Creme Horse | Berberabstammung | aus der Zucht ausgeschieden

22.04.2005
American Creme Horse
(Abstammung Araber-Berber)
Cremello

American Creme Horse Registry
von: Lancelot de l’Abre Mort
aus: Iseult II al Mansour

eingetragen 18.8.2008
ACHR

Rebehs Eltern – sowohl der präsente Lancelot de l’Arbre Mort und insbesondere auch die mütterliche Iseult sind beeindruckende Pferde. Leicht lässt man sich bei beiden aufgrund der raren und besonderen Farbe zu übertriebener Kritik hinreißen – jedoch – beide bieten im Bezug auf Korrektheit, Charakter und Typ aus unserer Sicht keinen Grund dafür.

Iseult ist noch im hohen Alter vital und präsentiert sich als fruchtbare Stute mit viel Ausstrahlung und einer nahezu perfekten Oberlinie.

Lancelot ist ein dynamischer, aber respektvoller Hengst und genießt es während der Saison, seine Zeit in Zweisamkeit mit ihm zugeführten Deckstuten zu verbringen.

Rebeh vereint vom Interieur als auch Exterieur das Beste von Beiden. Wir dürfen auf seine Vererbungsqualitäten und Nachzucht mehr als gespannt sein. Er zeigt im Körperbau wesentlich weniger Araber-Einfluss, als der prozentuale Anteil und sein Vater Lancelot es im ersten Moment erwarten lassen. Rassiger Kopf, perfektes Format, gewölbte und abfallende Kruppe, tiefer Schweifansatz, kräftige Schenkel, ein balanciert getragener Hals und die atemberaubende Rückenlinie seiner Mutter machen Rebeh zu einem würdigen Vertreter seiner Rasse. Damit führt er die Qualität seiner Ahnen sowie die geschätzten Eigenschaften des Berberpferdes unübersehbar in seiner Rasse fort.

Er verfügt über ein trockenes, korrektes Fundament – wie wir es bei sehr vielen Lancelot-Kindern voller Anerkennung beobachten konnten – seine Hufe sind klein, fest, und wie auch die Fesseln von sehr guter Winkelung. Bewegungsfreude und eine überragende natürliche Balance lassen Rebeh eine auffallend harmonische und kräftige Bemuskelung zeigen – hoher Tonus und straffe Strukturen machen ihn hart und ausdauernd. Jedoch liegt seine Prädistinierung eher in der Dressur – er präsentiert sich in allen Situationen mit Balance, wunderbarer Amplitude im Trab und einem sehr gut gesprungenen Galopp und lässt so schon zu Beginn seiner Ausbildung viel Freude für seinen Reiter erwarten.

Rebeh ist ausgesprochen anhänglich und sucht in nahezu jeder Situation den wohlwollenden Kontakt zu uns. Im Umgang ist er sehr reaktiv, aufmerksam und respektvoll, stellt jedoch aufgrund seiner Reife und seines Temperaments durchaus Anforderungen an die Menschen an seiner Seite. Unbekanntes und Neues begutachtet Rebeh interessiert, um es dann zügig und mutig zu erkunden. Auch wenn er sich gern temperamentvoll präsentiert, möchte er seinem Menschen gefallen und zeigt sich fast übermotiviert. In ruhigen Minuten stellt er seinen manchmal fast unnahbar wirkenden Stolz völlig zurück und zeigt sich überaus zärtlich und verschmust.

Wir sind stolz und dankbar zugleich, mit Rebeh al Mansour einen so hochwertigen Vertreter der Rasse Creamhorse und würdigen Träger des “Breed: Arabe-Barbe” in unserer Familie begrüßen zu können.

  • Creme Horse

    157 cm

    Cremello

    *2005

  • aus der Zucht ausgeschieden

    für Royal Palomino zugelassen für alle Rassen

    für Berber Stuten

    für Creme Horse Stuten

    für Araber-Stuten maghrebischer Abstammung

  • Anerkennung

    gekört AFCC (Assoc. Cheval Creme FR)

    gekört Belgium Royal Palomino

  • Gesundheit

    PSSM1 negativ

    CA negativ

    kein Schimmel

    CR/CR

  • Nachzucht

    prämierte Nachzucht

    Reitpferde-Nachzucht

Borak ITI

Borak ITI

Berber | Original Import | 2021 gestorben

BORAK - Barb -
Propr.: Elevage D’Ivoire
Import/Propr (- 2014) .: Familie Reiser, Gestüt Meiserhof

Nachdem Borak 2014 auf unserem Gestüt auf Station stand, ist er 2015 in unseren Besitz als Deckhengst übergegangen. Wir danken Familie Reiser für ihr Vertrauen !

Rasse: Berber, ITI
Stockmaß ca. 152 cm
Farbe: Palomino
gekört: 1999 O.M.C.B. mit Hengstleistungsprüfung (2001)
geboren : 1992
Vorbesitzer: Reiser, Gabriele ; Meiserhof ; D-67705 Trippstadt , 06306-993105 ; reiser@t-online.de
Züchter: Ahmed Mouad, Douar - Maroc

Borak steht einen Teil der Decksaison ausgewählten Stuten zur Bedeckung zur Verfügung. Anfragen und Deckbedingungen erfragen Sie bitte per Mail oder über das Kontaktformular auf unserer Homepage.

  • Berber

    152 cm

    Palomino

    *1992 – †2021

  • ehemaliger Deckhengst

    für Berber Stuten

    für Creme Horse Stuten

    für Araber-Stuten maghrebischer Abstammung

  • Anerkennung

    OMCB gekört (mit HLP)

    gekört im Rheinischen Pferdestammbuch

    zugelassen für Belgium Royal Palomino

  • Deckoptionen

    ab 2018 ausschließlich Gefriersperma

  • Gesundheit

    PSSM1 negativ

    CA negativ

    kein Schimmel

  • Nachzucht

    prämierte Nachzucht

    Reitpferde-Nachzucht

    Nachzucht erfolgreich in der Zucht

  • Araber-Berber

    154 cm

    dkl. Braun Sabino

    *2004

  • verkauft in die Schweiz

    für Berber Stuten

    für Araber-Stuten maghrebischer Abstammung

    Einschränkung: Natursprung nur für Stuten unter 158 cm Stockmaß

  • Anerkennung

    OMCB gekört

    gekört im Rheinischen Pferdestammbuch

    Distanzritte bis 79 km

  • Deckoptionen

    Deckhengst verfügbar in der Schweiz

  • verfügbare Testergebnisse

    PSSM1 negativ

    CA negativ

    kein Schimmel

    SB1/sb1

  • Nachzucht

    Reitpferde-Nachzucht

Phadi d’al Bassatine ITI

Phadi d’al Bassatine ITI

Araber-Berber | Original Import | verkauft in die Schweiz

01.01.2004
AB – 50% AV
Bai Rubican
SB1/sb1 (Sabino1 heterozygot) Träger

Stud Book Marocain des chevaux Barbes
et Arabe-Barbe
Inscription a titre initial

gekört 01.11.2011
ABCB

gekört 27.02.2012
Rhein. Pferdestammbuch Vorbuch I

Phadi war die Entscheidung für den Berber – das Pferd des Maghrebs. Vieles wird über die Importpferde aus den Ursprungsländern berichtet. Aufgrund seiner direkten Herkunft verfügt er über die Eigenschaften dieser Pferde in besonders deutlichem Maße. Selbstbewusst, aufgeschlossen und absolut alltagstauglich überzeugte er vom ersten Moment an. Wenn zugegebenermaßen seine Farbe Neugier auf ihn erweckt hatte, so war es am Ende sein Wesen und seine Ausstrahlung, welche bei dem “kleinen Pferd aus Marokko” restlos überzeugten. Er zeigt sich dem Menschen gegenüber freundlich, fast verspielt und in den ruhigen Momenten teilt er Zärtlichkeiten in besonderer Einzigartigkeit aus.
Seine Wesensfestigkeit und Großzügigkeit hat er uns als noch lernenden Pferdebesitzern zu genüge präsentiert. Eindrücklich wird immer der erste “Unfall” einer Schlundverstopfung bleiben, wo Phadi trotz absoluter, ihm bisher unbekannter Beklemmung nicht in Panik verfiel und die Sache einen sehr glimpflichen Ausgang nahm. Seine Präsenz in unserer Familie stellt den wesentlichen Einfluss auf unseren pferdebezogenen Werdegang dar.

Phadi verfügt neben seiner auffälligen Kompaktheit über ein damit einhergehend großes Galoppvermögen, Wendigkeit und Sicherheit-gebendes Gleichgewicht. Eine breitere Nachzucht wird absehbar zeigen, wie er als marokkanische Neueintragung in das Zuchtbuch der Berber-und Araber-Berber-Pferde zu bewerten ist. Trotz aller “europäisch definierbaren Nachteile” eines Importpferdes verfügt er bei geringem Stockmaß über ansprechende Proportionen, gute Rittigkeit, Bewegungsfreude, Härte und Ausdauer. Bezüglich einer zurückliegenden Diagnose erstellte Röntgenbilder brachten die Gewissheit, dass - trotz der Hufsituation vor dem Import und mögliche Mangelernährung - keine Schäden im unteren Bereich der Beine zu erkennen sind. Auch Das erfüllte uns mit Freude und Stolz.

Seine Größe am, in Europa definierten eher unteren Maß stellt durch seine Proportionen auch für einen grösseren Reiter kein Problem dar. Die kurze, geschwungene Oberlinie ist kräftig und lässt Gewicht und Belastung auch auf mittleren Distanzen ohne Beanstandung zu. Mit 19 cm Röhrbein, trockenen und definierten Strukturen zeigt er sich belastbar im Fundament – aufgrund seiner Aufzuchtbedingungen und anhand der auffallend kräftigen Gelenke ist mit einer größeren genetisch fixierten Knochenstärke und Körpergröße zu rechnen, als Phadi selbst zeigt. Farbe und Ausstrahlung lassen den Betrachter eine gewisse Exotik spüren – dabei zeigt er im Körperbau einen geringeren Araber-Einfluss, als es der Kopf zunächst vermuten lässt. Ein Trab bis zu mittleren Tempi zugunsten des großen Galoppspektrums und ein sehr klarer Schritt bieten im Gelände Sicherheit und Balance, selbst bei anspruchsvollerem Geländeprofil und bestärken auch hier in seiner Rassezugehörigkeit, die wir mit Stolz – und auch kritischem Blick präsentieren.